Wie sag ich`s meinem Hund? Kommunikation ist kein Geheimnis!

Schließlich spricht der Hund ja kein Wort Ihrer Sprache, und Sie müssen ihm erst einmal erklären, was Sie von ihm erwarten. Der Inhalt von Worten hat ja für den Hund zunächst keinerlei Bedeutung.

Hundemütter machen es ganz einfach: hohe Töne loben, tiefe Töne (Knurren) ermahnen zu besserem Benehmen. Genau so müssen Sie es auch tun. Wenn Sie loben, mit hoher Stimme, wenn Sie tadeln, so ruhig und tief wie möglich.

Wichtig: Schreien Sie Ihren Hund nie an! Erstens hört er viel besser als Sie, und zweitens schreien Hunde nur, wenn sie Angst haben. Wenn Sie Ihren Hund also anschreien sagen Sie ihm: "Ich bin zwar stinksauer, aber ich habe auch ziemliche Angst davor, daß Du mir was tust!" Beherrschen Sie sich (oft ziemlich schwierig, ich weiß!) und tadeln Sie dann in einem sehr ruhigen, knurrigen Ton. Das versteht er viel besser.

Auch Ihre Körpersprache verrät dem Hund viel über das, was Sie denken und fühlen. Leider ist diese nicht so einfach zu beeinflussen. Aber Ihre Mimik können Sie sehr effektiv einsetzen. Wenn meine Hunde zu aufdringlich auf meinen Teller starren (was ich ja gut verstehen kann), dann muß ich nur meine Nase ein wenig runzeln, dann gehen sie sofort weg. Die Beiden können zwar mittlerweile sehr gut Deutsch, aber hündisch können sie immer noch viel besser.

Die folgenden Übungen erarbeiten Sie bitte nur mittels positiver Bestätigung! Für den Welpen und Junghund ist es ganz wichtig, daß Sie immer freundlich sind, damit er auch immer zu Ihnen kommt. Mit Zwang und Strafen erreichen Sie nichts und verderben nur, was Sie vorher erreicht hatten.

Wenn Ihr Hund seinen Namen kennt, kommt, wenn Sie rufen und schön an der Leine geht, haben Sie die wichtigsten Dinge erreicht. Natürlich können Sie sich jetzt nicht auf Ihren Lorbeeren ausruhen! Sie müssen diese "Befehle" immer wieder üben und dann langsam neue Worte einüben.

 

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(c)1998 Andrea Wahl
Stand: 22. Oktober 1998.